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Florentiner Villen und Gärten


Die toskanische Landschaft hat die Reisenden seit jeher bezaubert. Zum einen die Villen, deren Rolle im Territorium weite Aussichten bevorzugte und in Blickachsen ausformte und die das Nützliche glücklich mit dem Komfortablen und Schönen zu verbinden wussten. Zum anderen die Gärten, die auf engem Raum die Landschafts-Eindrücke kondensierten. Ihr Zusammenspiel hat wesentlich zur Ausformung einer Kulturlandschaft beigetragen, die sich durch ein seltenes Gleichgewicht zwischen Kunst und Natur auszeichnet.

Stadtgärten

Giardino Torrigiani_1Unter den Gärten innerhalb der Florentiner Stadtmauern stellen die Boboli-Gärten ohne Frage die wesentliche Etappe dar, um den Charakter eines typischen italienischen Gartens kennen zu lernen. Das Amphitheater, die Brunnenanlagen, die Blickachsen und die Bepflanzung vermitteln die kennzeichnenden Elemente auf eindrucksvolle Weise. Boboli ist untrennbar mit der Geschichte der Familie Medici verbunden, deren Vorlieben und Leidenschaften der Garten widerspiegelt.

Hinter den Palastfassaden und hohen Umfassungsmauern der Altstadt verbergen sich auch heute noch grüne Ecken von großem Reiz: der elegante Corsini-Garten, der geheimnisvolle Giardino Torrigiani, der raffinierte Bardini-Garten, die in ihrer Verschiedenartigkeit belegen, wie der Garten über die Jahrhunderte immer in der Lage gewesen ist, sich neu zu erfinden, um gewandelten symbolischen Konzepten und Repräsentationsansprüchen zu entsprechen.

Die Medici-Villen

villa medicea di petraia, FirenzeEinen Ausflug wert sind auch die in unmittelbarer Nähe der Stadt gelegenen Medici-Villen. Die Villa von Petraia, die in dominanter Position oberhalb der weiten Ebene liegt, hat nicht nur ihren terrassierten Formschnitt-Garten, sondern zeichnet sich besonders durch die reich dekorierten und raffinierten Innenräume aus: Fresken und Mobiliar vom 17. bis ins 19. Jahrhundert lassen die Mediceische Pracht und die Vergnügungen des sabaudischen Hofes wieder aufleben. Beim Besuch der Villa von Castello steht hingegen der Garten mit seinen symbolisch-politischen Bezügen im Vordergrund. In der warmen Jahreszeit nimmt der Garten auch die Exemplare der außerordentlichen Zitrusfrucht-Sammlung auf. Eine Welt für sich hingegen der ummauerte ‘Kräutergarten’.  Das Mediceische Mäzenatentum in seiner Verbindung von Kunst, Natur, Wissenschaft und Politik ist in Castello besonders eindrucksvoll greifbar.

Die Traumgärten: Fiesole und Settignano

Gardens-of--gamberaiaDie Wiederentdeckung des italienischen Gartens im ausgehenden 19. Jahrhundert und die Leidenschaft für das Leben im Freien haben zur Wiedererstehung von verschiedenen alten Gärten geführt. Besondere Verdienste kamen dabei nicht zuletzt den zahlreichen Ausländern zu, die auf den Florentiner Hügeln lebten, so etwa bei der Villa Medici in Fiesole, deren Garten von Cecil Pinsent wieder hergestellt wurde oder bei der Villa Gamberaia, die mit den Anfängen von Pietro Porcinai verbunden ist. Es entstanden aber auch ganz neue Anlagen, wie die Villen Le Balze oder Peyron, von denen sich außerordentliche Aussichten auf die Stadt eröffnen.

 

 

 


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