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Uffizien-Führung

Nascita di Venere- Botticelli

Die Galerie der Uffizien ist eine der bedeutendsten Gemäldesammlungen der Welt. Schon allein die Meisterwerke von Giotto, Botticelli, Leonardo da Vinci, Michelangelo, Raffael, Tizian  oder Caravaggio sichern dem Museum seinen Ausnahmecharakter. Darüber hinaus stellt das Gebäude der Uffizien selber mit seiner über 400-jährigen Geschichte einen der faszinierendsten Museumsbauten der Welt dar.

Die Uffizien – Gebäude und Sammlungen

Begonnen in der Mitte des 16. Jahrhunderts als Verwaltungsbau des toskanischen Staates wurde das oberste, luftige Stockwerk des Gebäudes dazu ausersehen, nicht nur Teil eines fürstlichen Fluchtweges zu sein, sondern in enzyklopädischen Sammlungen die ganze Welt gegenwärtig zu machen.
Haben die Sammlungen auch seitdem ihren Charakter geändert und sind im 18. Jahrhundert zum Vorläufer der heutigen Gemäldegalerie geworden, so haben die Uffizien doch etwas von ihrem ursprünglichen Anspruch bewahrt. Zum einen verweisen die Korridore mit ihren Dekorationen und ihrer Ausstattung auf die ursprüngliche Konzeption, zum anderen repräsentieren die Sammlungen selber in exemplarischer Weise nicht nur die Geschichte der europäischen Kultur in einer ihrer wichtigsten Phasen, sondern auch den Anspruch, den die Künstler der Renaissance entwickeln, in bildnerischen Darstellungen, die Welt zu kondensieren.

Museums-Führungen

Es gibt Hunderte von Möglichkeiten, einen Besuch der Uffizien zu organisieren. Will man die gesamte Sammlung kennen lernen, so empfiehlt es sich gerade in Anbetracht der neuen Säle, die in den letzten Jahren eröffnet worden sind, den Besuch auf zwei Tage zu verteilen. Die räumlichen Eigentümlichkeiten des Museums machen einen Besuch, der einer chronologischen Ordnung folgt, nahezu unumgänglich.

1) Von Giotto bis Raffael

Das Herz der Sammlungen bilden die Werke der großen italienischen und im Besonderen Florentiner Maler vom 13. bis 16. Jahrhundert. Es ist sinnvoll, den ersten Besuch auf die toskanisch-florentinische Malerei zu konzentrieren.

Ikone und Weltspiegel – Von Byzanz zur gotischen Eleganz

Ausgehend von den Umbrüchen, die die byzantinische Tradition im Italien des 13. Jahrhunderts erlebt, gestattet es der Besuch zu verfolgen, wie sich im Rahmen der religiösen Malerei eine neue Wirklichkeitsbestimmung abzeichnet und die Maler Schritt für Schritt der Malerei neue Darstellungsbereiche erschließen. Von Duccio über Giotto, die großen Sienesen wie Lorenzetti und Simone Martini oder Zugereiste wie Gentile da Fabriano, entwickelt sich eine faszinierende Sequenz, die uns an die Schwelle der Renaissance führt, in der die Erfassung der Welt sich zwischen Licht und Raum objektiviert.

Renaissance und die Neue Ordnung der Welt

Neben dem letzten Aufleuchten des Goldgrundes durchbricht die Perspektive die Bildfläche, das Bildfenster rahmt Portraits, Landschaftsausblicke, Figuren werden sanft vom Licht umspielt, andere vom Licht  gemeißelt, wieder andere gefrieren  zu geometrischer Perfektion. Paolo Uccello, Masaccio, Domenico Veneziano und Fra Filippo Lippi markieren in der Verschiedenheit ihrer Lösungen die große Lebendigkeit der Florentiner Kultur zu Beginn der Renaissance. Hinweise auf die antike Welt machen sich bemerkbar, verdichten sich und finden im Werk von Botticelli eine erste programmatische Synthese. Mit Leonardo da Vinci gewinnen die Figuren eine neue Natürlichkeit, Flüssigkeit, integrieren sich in die atmosphärische Dichte eines endlosen Raumes, während sie sich bei Michelangelo zu heroischen Protagonisten aufschwingen.

Die ‚bella maniera‘

In der Nachfolge Michelangelos und der für sein Werk so bedeutenden hellenistischen Skulptur stehen die Maler, die die Florentiner Szene im 16. Jahrhundert bestimmen und denen die neuen Säle im 1.Stockwerk gewidmet sind: Andrea del Sarto, Rosso Fiorentino, Pontormo und Bronzino.

Raffael und Caravaggio

Zwei Nachträge stehen am Ende unseres Besuches: Raffael, mit dem die verschiedenen Tendenzen des frühen 16. Jahrhunderts eine formale Synthese von großer Ausgeglichenheit finden und Caravaggio, mit dem wir an das Ende des 16. Jahrhunderts springen und in eine unmittelbare, antiklassische Ästhetik.

2) Andere Perspektiven – Nach Venedig und weiter…

Der zweite Besuch der Uffizien ist im Besonderen den Sälen gewidmet, die Meisterwerke der anderen italienischen und europäischen Schulen aufnehmen. Ziel des Besuches ist es, einen Eindruck von künstlerischen Realitäten und Traditionen zu gewinnen, die teilweise im Austausch mit der Florentiner bzw. italienischen Tradition stehen, oftmals aber auch ganz andere historische und ästhetische Orientierungspunkte haben. Größeres Gewicht haben unter diesen Schulen die venezianische Malerei mit Werken von Giorgione, Tizian, Veronese und Tintoretto, das Mantua Andrea Mantegnas, die deutsche und flämische Renaissancemalerei mit Dürer und Memling, die großen Portraitmaler Norditaliens, sowie die europäischen Schulen des 17. Jahrhunderts, unter denen das Holland Rembrandts, das Flandern von Rubens hervorragen. Am Abschluss steht der Besuch der Abteilung, die Caravaggio und dem internationalen Caravaggismus gewidmet ist.

Uffizi_canstock


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