Gärten in unmittelbarer Nähe: Boboli und Bardini

Der Garten als Kunstwerk

Dies ist ein eindrucksvoller Spaziergang, reich an herrlichen Aussichtspunkten, Kunst und wunderschönen Ecken. Wir durchstreifen Grünflächen mit zahlreichen verschiedenen Baum- und Pflanzenarten. Das Stadtzentrum von Florenz besteht aus Häusern, Türmen und engen Gassen. Man sieht keine Gärten. Aber es genügt, ein paar Schritte über die üblichen Wege hinauszugehen, und schon duftet es nach Blumen und Bäumen.

Was wir sehen werden

  • Der Giardino di Boboli ist der erste italienische Garten. Von dem grünen Amphitheater, dessen Anfänge auf das 16. Jahrhundert zurückgehen, bis zum Kaffeehaus aus dem 18. Jahrhundert verfolgen wir die Entwicklung der Vorlieben in der Kunst der Parks und Gärten.
  • Der Giardino Bardini ist ein herrliches Fenster mit Blick auf Florenz. An manchen Tagen hat man hier eine ganz eigenartige Perspektive, in der die Monumente der Stadt zu Greifen nahe erscheinen.
  • Der Gardino delle Rose (der Rosengarten) bietet einen atemberaubenden Ausblick auf die Stadt. Sie finden hier 350 alte Rosenarten und eine Sammlung von Skupturen des belgischen Künstlers Jean Michel Folon.

Der Giardino di Boboli ist einer der größten und schönsten Parks Italiens. Ein wahres „Gartenmuseum“, Frucht der jahrhundertelangen Arbeit von Architekten, Landschaftsarchitekten und Künstlern.
Mit einer Oberfläche von ca. 45.000 m² ist er die Lunge von Florenz. Zypressenalleen, Terrassierungen, Lauben, Grotten und Brunnen tragen zu seiner Vielfalt bei. Und eine eindrucksvolle Sammlung von antiken und neuzeitlichen Statuen schmückt seine Grünanlagen.
Ursprünglich ist der Park mit Eleonora von Toledo verbunden, der ersten Herzögin der Toskana, die Mitte des 16. Jahrhunderts den Palazzo Pitti und die mit ihm verbundenen „Nutzgärten“ erwarb.
Von diesem Augenblick an begannen die Arbeiten an einem Park. Im Lauf der Jahrhunderte wurde dieser Park vergrößert und dem Geschmack der verschiedenen Dynastien angepasst.

Der Giardino Bardini wurde der Stadt Florenz von dem Antiquitätenhändler und Kunstsammler Stefano Bardini übermacht. Er erstreckt sich über verschiedene Niveaus und bietet viele Aussichtspunkte, die den Betrachter immer wieder in Erstaunen versetzten. Das Stadtzentrum von Florenz liegt erst am Horizont und nähert sich dem Betrachter dann so sehr, dass man fast den Eindruck hat, direkt davor zu stehen.
Eine steile, szenographisch angelegte barocke Treppe verbindet die beiden Hauptniveaus und die verschiedenen Seelen dieses verzauberten Parks: einen italienischen Garten, einen Wald nach englischer Art, einen ländlichen Park. Und dann die kleinen Wege, ein kleiner See mit einem kleinen Wasserfall, eine Jahrhundertulme und die berühmte Glyzinienlaube.
Emotionen fürs Auge, herrliche Düfte und Balsam für die Seele.

Der Giardino delle Rose (der Rosengarten) liegt gleich neben dem Piazzale Michelangelo, dem berühmtesten Aussichspunkt von Florenz. Er wurde 1865 nach dem Projekt des Architekten Giuseppe Poggi angelegt, der mit der Neugestaltung von Florenz als der späteren Hauptstadt des Königreichs Italien beauftragt war.
Es ist ein schöner relativ kleiner Park. Er zieht viele junge Leute an, die sich hier ins Gras setzen um zu plaudern oder zu lesen.
Hier trifft der Besucher auch auf zehn Bronze- und zwei Gipsskulpturen des belgischen Künstlers Jean Michel Folon, eine große Vielfalt von Rosenarten und einen japanischen Garten. Letzterer wurde 1998 von dem japanischen Architekten Yasuo Kitayama angelegt: er ist ein Geschenk an Florenz vonseiten seiner Partnerstadt Kyoto .

Praktische Hinweise

  • Tarif von €180 bis €400 je nach Dauer und Anzahl der Personen
  • Eintritt zu den Gärten von Boboli und Bardini € 10,00
  • Dauer: ab 3 Stunden
  • Wir empfehlen Ihnen, bequeme Schuhe zu tragen und eine Flasche Wasser mitzubringen
  • Dieses Programm ist für Gäste mit eingeschränkter Mobilität und für Rollstuhlfahrer nicht geeignet

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