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Fiesole – Etruskische Aussichten

scavi di Fiesole, particolare delle terme (c) florencewithguide

Fiesole,  geschichtsträchtiges Städtchen auf den Hügeln nördlich von Florenz, verdankt seine Existenz nicht zuletzt seiner beneidenswerten strategischen Position zwischen den Bergtälern des Mugello und der weiten Arno-Ebene. Fiesole bewahrt monumentale Überreste aus etruskischer und römischer Zeit, die zum größten Teil im Laufe des 19. Jahrhunderts freigelegt worden sind, wie auch mittelalterliche Bauwerke, unter denen der Dom hervorragt. Berühmt sind die Aussichten auf Florenz, die Stadt in der Ebene, die wesentlichen Anteil daran haben, wenn der Hügel von Fiesole im Laufe der Jahrhunderte zu einem privilegierten Ort für die Sommerresidenzen großer Florentiner Familien und später zahlreicher, wohlhabender Zugereister geworden ist.

Für den Besuch Fiesoles empfiehlt sich ein ländliches Tempo. Neben den Monumenten aus den verschiedenen Epochen der Stadtgeschichte, sind es vor allem die landschaftlichen Reize, die Aussichten, die Vegetation, die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. An dem großen, nach dem Bildhauer Mino da Fiesole benannten Haupt-Platz liegen im Übrigen verschiedene Gaststätten und Bars, von denen einige auch ihre weiten Ausblicke gewähren.

Heidnisches Fiesole

Die archäologischen Ausgrabungen, die die bekannteste Fiesolaner Sehenswürdigkeit darstellen, haben den Charakter eines archäologischen Parks, der sich, von Pfaden durchzogen, mit seinen Olivenbäumen und Ruinen zum nördlichen Bergland hin öffnet. Zu sehen sind die Reste des römischen Theaters, der Thermenanlagen und – von besonderer Bedeutung – die Überreste des etruskischen Tempels. Unterhalb der Ausgrabungen verläuft  der längste erhaltene Teil der etruskischen Stadtmauern. Das Archäologische Museum, in einem antikisierenden Museumsgebäude des 19. Jahrhunderts untergebracht, beherbergt vor allem Gegenstände, die in der archäologischen Zone gefunden und in verschiedenen Ausgrabungskampagnen in anderen Teilen des Fiesolaner Stadtgebietes zu Tage gefördert worden sind. Daneben ist eine schönen Sammlung etruskischer, griechischer und italischer Keramik zu bewundern.

Ausblick mit Villen

Die schönste Aussicht auf Florenz ist zweifellos diejenige, die sich beim Aufstieg zum Kloster von San Francesco bietet. Abgesehen von dem weiten Blick auf die Stadt in der Ebene, öffnen sich Blicke auf die Hügel, die von einer Vielzahl von Villen übersät sind, unter denen die Villa Medici und die Villa, in der der große Schweizer Maler Arnold Böcklin starb, besondere Beachtung verdienen. Auch bedeutende Konventsgebäude fallen ins Auge: die Badia Fiesolana, die heute die Europäische Universität beherbergt oder das Kloster von San Domenico, das engstens mit dem Maler Fra Angelico verbunden ist.

Christliches Fiesole  

Beim weiteren Aufstieg treffen wir auf die Kirche Sant’Alessandro (leider nur ausnahmsweise zugänglich), die frühchristlicher Herkunft ist und erreichen dann  das Franziskaner-Kloster auf der Hügelkuppe. Im Inneren der Kirche eine Reihe von interessanten Altartafeln, während das vom angrenzenden Kreuzgang aus zugängliche Missionsmuseum überraschende Sammlungen zu bieten hat. Das bedeutendste religiöse Gebäude der Stadt bleibt die Kathedrale, die trotz der tiefgreifenden Restaurierungen des 19. Jahrhunderts, einige suggestive Elemente bewahrt hat und mit der Cappella Salutati auch ein kleines Juwel der Renaissancedekoration beherbergt.

Geschichte als Wiedergeburt 

Kennzeichnend für die Wiedergeburt Fiesoles als Ergebnis einer kultur-politischen Operation des 19. Jahrhunderts und außergewöhnlich im italienischen Panorama ist die Existenz in einem so kleinen Ort von nicht weniger als zwei Gebäuden, die zu Museumszwecken errichtet worden sind. Neben dem Archäologischen Museum gibt es in der Tat das in Neu-Renaissance-Formen errichtete Museum Bandini, dessen Sammlungen der raffinierten Sensibilität des Kanonikers Bandini im 18. Jahrhundert zu verdanken sind und in kleinen Formaten auf eine Reise in die Kunst zwischen Gotik und Renaissance einladen.

 

 


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